Medien-Echo auf die SPD-Pleite in Sachsen-Anhalt

Veröffentlicht am 07.06.2021 in Ortsverein
 

Bad Wimpfen. Das schlechte Abschneiden der SPD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt wird auch in der Presse hart kommentiert. Dabei kommt die Partei (erwartungsgemäß) nicht besonders gut weg.

Heilbronner Stimme:
Und auch die SPD, hier einst bei 35 Prozent, kassiert ein weiters historischstes Debakel – die Schönredner im Willy-Brandt-Haus müssen endlich erkennen, dass ihre Strategie nicht zündet

Mitteldeutscher Rundfunk:
„Zugleich setzt sich allerdings der Abstieg der politischen Linken fort. Die Linke gerade noch zweistellig. Die SPD einstellig. Die Sozialdemokraten hoffen, sich noch einmal an die Macht zu retten. Aber das könnte dann der Todesstoß für eine Partei sein, die politisch entleert ist. Beide Parteien müssen sich fragen, warum sie sich von ihren einstigen Wählern entfremdet haben und vielen Bürgern eine rot-rotes Bündnis eher als Gefahr und nicht als Hoffnung erscheint. „

Neues Deutschland
„SPD und Linke gemeinsam unter 20 Prozent - das ist schon keine Erosion der Wählerschaft mehr, sondern ein Zerfall“

Tagesspiegel, Berlin:
Wenn es so weitergeht, ist die SPD bald Geschichte.

Spiegel.de
Die SPD stürzt in Sachsen-Anhalt weiter ab. Auch wenn sich die Genossen bemühen, die Folgen der Wahl kleinzureden – das Ergebnis ist ein Problem für Olaf Scholz.

Magdeburger Volksstimme:
Das Ergebnis der SÜD ist desaströs. Das Abgleiten in die Einhelligkeit ist der Tiefpunkt im Niedergang der einst stolzen Partei

Welt.de
Bei der Weckruf-Wahl des Bundestagswahljahres 2017, dem „Wunder an der Saar“, war die grundsätzliche Konstellation von Bekanntheit, Vertrauen und Angstvorstellungen ganz ähnlich. Annegret Kramp-Karrenbauer siegte entgegen allen Erwartungen, weil die Mehrheit im Saarland eine drohende erste rot-rot-grüne Koalition verhindern wollten und „AKK“ als zuverlässig galt. Natürlich hatte die Landtagswahl damals eine Signalwirkung für den Bund.
Die CDU siegte in einer für sie scheinbar aussichtslosen Lage, sie mobilisierte Kräfte, die ihre Kritiker nicht in Rechnung gestellt hatten. Das hatte eine vernichtende Wirkung für die SPD, die Bekanntheit mit Vertrauen gleichsetzte und nun merkte, was es hieß, mit Martin Schulz einen Spitzenkandidaten zu haben, den jenseits der SPD niemand kannte – während die Merkel-CDU nun von einem Landtagswahlsieg zum anderen eilte und dann die Bundestagswahl zwar knapp, aber doch unzweifelhaft gewann.

FAZ.net
Von Volksparteien wird erwartet, dass sie näher an der absoluten Mehrheit liegen als an der Einstelligkeit. Das weiß die SPD. Ihr Vorsitzender Norbert Walter-Borjans erhebt darum nicht erst jetzt den Anspruch, seine Partei müsse eine „moderne Volkspartei“ sein, was einerseits durchblicken lässt, dass sie sich verändern muss, andererseits verschweigt, wie. Selbst wenn die SPD-Führung die Antwort kennte, wäre bis zur Bundestagswahl im Herbst kaum noch Zeit, viel zu ändern. Auch bundesweit liegt die Partei in Umfragen nur bei 15 Prozent. Die Bundes-SPD dürfte sich also bemühen, die vergleichsweise mickrigen Zahlen zu kaschieren mit dem selbstbewussten Auftreten jener, die wissen, dass sie zwar nicht die Erfolgreichsten sind, aber dennoch gebraucht werden.

 

 

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